Viren Krankheiten

Bei Papageien gibt es diverse Viruserkrankungen, welche in den Beständen immer mehr zunehmen. Sie sind meist oft sehr leicht übertragbar. Dies geschieht teilweise sogar durch den Halter, wenn er mit einem infizierten Vogel in Kontakt war und den Federstaub auf seinen Kleidern trägt. Aber natürlich auch der direkte Kontakt von Vogel zu Vogel. Einige Vögel sind Träger eines Virus und kann gut damit leben, weil die Krankheit nie ausbricht. Es gibt aber Krankheitsverläufe, welche tödlich enden. Leider kann man Viruserkrankungen nicht direkt behandeln, sondern nur versuchen, die Symptome zu lindern und die Selbstheilungskräfte der Vögel zu stärken.

 

 

 

Möchte man sicher sein, dass ein Vogel Virusfrei ist, kann man bei einem Vogelkundigen Tierarzt einen Test machen lassen. Dies ist besonders zu empfehlen, wenn ein neuer Vogel einziehen soll. So hat man die Gewissheit, dass kein Virus in den bestehenden Schwarm eingeschleppt wird. Aber auch Züchter sollten ihre Zuchtpaare vor Zuchtbeginn testen lassen. Sie verkaufen die Vögel weiter und sind infizierte Vögel darunter, nehmen die Virenkrankheiten immer ein grösseres Ausmass an.

 

 

 

Da ein Testergebnis meist erst nach einer Woche bis zehn Tage erfolgt, sollte der betroffene Vogel bis dahin dringendst in Quarantäne gehalten werden. Am Besten wäre es sogar, der Test würde durch den Verkäufer veranlasst werden oder der Vogel muss sicher in einem anderen Zimmer gehalten werden. Es ist auf grösste Hygiene zu achten, besonders beim Circo- und Polyomaviren. Beide können u.a. durch Federstaub, welcher an der Kleidung haftet, übertragen werden.