Die Aussenvoliere

Vogel Aussenvoliere
Vogel Aussenvoliere

Vor dem Bau einer Aussenvoliere sollte einiges bedacht werden:

  • Sind die Nachbarn damit einverstanden?
  • Ist eine Baubewilligung nötig?
  • Hat man einen "richtigen" Standortplatz mit genügend Schatten?
  • Ist der Platz gut erreichbar?

Ist ein Garten vorhanden und schattenspendende Bäume, steht einer Aussenvoliere meist nichts im Wege. Es gib sehr viele Volierenbauer oder, wenn man handwerkliches Geschick hat, baut man sich selber eine. Zu Bedenken gilt, dass oft eine Baubewilligung notwendig ist.

Hält man viele Vögel, können diese auch ganz schön laut werden. Deshalb sucht man am Besten vorher das Gespräch mit den Nachbarn.

Nebst der Grösse der Voliere (mind. 2 x 2 x 2 m) ist das Schutzhaus auch etwas sehr wichtiges. Es braucht auch eine gewisse Grösse, so dass alle Vögel bei kalten Tagen genügend Platz darin finden. Es muss richtig isoliert sein, damit es darin wirklich einige Grade wärmer ist, als draussen. Es muss auch die Möglichkeit vorhanden sein, dass eventuell geheizt werden könnte. Falls das Schutzhaus kein Fenster hat, muss es in der Nacht beleuchtet werden, sonst finden die Vögel den Eingang nicht, besser wäre aber schon ein Fenster. Als Vogel-Eingang kann man kleine Einfluglöcher anbringen oder eine Einflugklappe, so geht nicht allzuviel Wärme verloren.

 

Die Voliere sollte auf Gartenplatten gestellt werden. Dies hat einige Vorteile. Ist die Voliere aus Holz, vermodert sie nicht so schnell. Dann können auch keine unliebsamen Gäste sich unter der Voliere hindurch buddeln, sofern die Gartenplatten aussen etwa 30-50 cm breit sind. Ein Fuchs oder Marder beginnt am Rande des Gitters zu graben und nicht über 30 cm entfernt. Wird die ganze Voliere mit Gartenplatten ausgelegt, bleiben vielleicht auch unerwünschte kleine Besucher, wie Mäuse erspart. Diese kommen aber durch sehr kleine Lücken. Sogar Gitter mit einer Maschenbreite von 13mm sind für junge Mäuse kein Problem!

 

Das Dach sollte an einigen Stellen ganz geschlossen sein, damit die Vögel auch Schutz haben, wenn das Wetter lange schlecht ist. Auch der Kot von Wildvögeln sollte nicht in die Voliere gelangen können, da er Krankheiten überträgt.

Im Sommer haben wir einen Teil des Daches abgedeckt. Bei warmem Sommerregen geniessen die Vögel eine angenehme Dusche. Im Winter sind alle Dächer ganz geschlossen. Die Wetterseiten sollten auch mit durchsichtigem Kunststoff zugemacht werden. So sind die Vögel besser gegen Kälte geschützt und müssen bei Wind nicht gleich immer das Schutzhaus aufsuchen. Wir schliessen im Winter alle Seiten mit dünnen Kunststoffplatten. Die Vögel sind vor Wind und Wetter sehr gut geschützt, es bleibt aber trotzdem schön hell innen drin.